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American Football:
(AFV Obertshausen Blizzards)

Blizzards melden für Herren und Jugend

 
Der aktuelle Kader der Herren ist im Verhältnis von Ab- zu Zugängen derzeit ausgeglichen. Die mangelnde Tiefe im Kader ist aber ein Fakt, den die Coaches im Auge behalten. Nicht nur in der Saisonvorbereitung bezüglich einer passenden physischen Vorbereitung, sondern auch wegen der vielen Eventualitäten, die personell abgedeckt werden müssen. Für den Rest des Jahres trainiert man montags in der Halle, mittwochs im Sportzentrum. Schon jetzt berücksichtigt man beide Aspekte. Im Montagstraining steht das positionsbezogene Training im Vordergrund, in dem fast alle Spieler auf den Positions durchwechseln. Mittwochs wird dagegen "gearbeitet". Fußarbeit, Kraft- und Ausdauertraining sowie Koordination bestimmen den Inhalt.

Beim Montagstraining trainiert auch die Jugend mit. Die besteht derzeit aus 15 Spielern, für die man eine Lizenz im 9-Mann-Tackle-Football für 2008 beantragt hat. In kleinen Schritten nähert man sich dem Unterbau, den das Herrenteam so nötig hat, um seine Zukunft zu sichern.

Darüber machten sich drei Mitglieder Anfang der 90er noch keine Gedanken, waren sie doch selbst fast noch Jugendliche. Petra Fischer, Robert Huber und Sascha Wohner waren schon früh bei den Blizzards dabei, prägten durch ihre Vereinsarbeit das damalige Bild der Blizzards. Fischer und Huber später auch im Hessischen sowie Deutschen Verband. Allgemein und kurz formuliert wurden sie dafür auf dem letzten Verbandstag des AFV Hessen für ihre jeweilige Tätigkeit im und um den American Football herum geehrt. Sascha Wohner mit der bronzenen, Petra Fischer mit der silbernen und Robert Huber mit der goldenen Ehrennadel des AFV Hessen.

Wohin die Zukunft Obertshausens führt scheint im Moment ungewiss. Stabile Strukturen sind vorhanden, aber die besseren Zeiten ohne Sorgen sind vorbei. Man muss von Jahr zu Jahr denken, was man 2001 beim 10-Jährigen Jubiläum noch nicht ahnte. Aber da wurde der Verein noch von seiner Gesamtheit getragen, während sich heute nur noch ein kleiner Kreis der Verantwortung stellt. Die Zeiten ändern sich, demographisch und gesellschaftlich. Die letzte bittere Erfahrung, die die Vereinsführung machte, war die Auflösung des Cheerleader Squads. Welche noch folgen werden oder ob bald wieder zufriedenere Zeiten ins Haus stehen, wird sich schon früh in der Pre Season des nächsten Jahres zeigen.

Quelle: Homepage Obertshausen Blizzards (Text: S. Wohner)


Autor: dage
Artikel vom 17.11.2007, 19:49 Uhr

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