Doch starteten die Blizzards mal wieder schlecht in Spiel. Ein missglückter Punt nach dem ersten Drive brachte die Mainzer in guter Feldposition ins Spiel und die ließen sich die Chance nicht nehmen. Per Pedes überbrückten die Runningbacks der Eagles das Feld und schon stand es 8:0, nachdem auch die 2-Point-Conversion erfolgreich war. Manch einer erwartete nun ein Offense-Feuerwerk der Mainzer, doch konnten die Mannen von Defense-Coordinator Tom Jobst den Tabellenführer immer wieder stoppen, bevor dieser weitere Punkte auf Scoreboard bringen konnte. Ein ums andere Mal brachte die Verteidigung der Blizzards Ihre Offense ins Spiel, doch diese konnte Ihr Passspiel nicht etablieren und so war es für die Defense der Mainzer möglich, sich voll auf das Laufspiel der Obertshausener zu konzentrieren. Hier war erneut Defenseback Stefan Behmerburg als Runningback eingesprungen, da alle anderen Runningbacks fehlten, verletzt oder zu unerfahren für einen Einsatz sind. Ein paar wenige gelungene Aktionen konnte die Offense aufweisen, doch insgesamt zu wenig gegen die stark aufspielende Defense der Mainzer. Quarterback Matthäus Peska hatte zwar genügend Zeit in der Pocket, doch zeigte sich deutlich die fehlende Abstimmung zwischen ihm und seinen Receivern.
Hervorzuheben sei zum einen die geschlossene Mannschaftsleistung der Defense, die über sich hinaus gewachsen ist und einen tollen Job gemacht hat, sowie Rookie Eugen Keim, der in seinem ersten Spiel als Center eine fehlerlose Leistung hingelegt hat und den Verletzten Center Joseph Hoffart momentan mehr als würdig vertritt.
Am kommenden Samstag treten die Blizzards ihr nächstes schweres Spiel an. Dann geht es gegen die Marburg Mercenaries II, den Tabellenführer der Gruppe Nord, die ihr Spiel gegen die Heiligenstein Crusaders mit 36:15 gewinnen konnten. Die Obertshausener spielen jetzt gegen den Abstieg und werden alles daran setzen, im Georg-Gassmann-Stadion für eine kleine Überraschung zu sorgen.