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| American Football:
(AFV Obertshausen Blizzards) |
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Blizzards verlieren Derby in Nauheim
So lief es am vergangenen Samstag auch im Derby gegen die Nauheim Wildboys. Im ersten Drive des Spiels überraschten die Gäste mit Powerfootball über ihre Runningbacks. Im Scrimmage gegen die Heiligenstein Crusaders hatten sich die Runningbacks Güven und Fixmer verletzt, womit man keinen Ersatz hatte. Trotz großen Raumgewinns wurde der schöne Drive nicht mit Punkten gekrönt. Die Defense der Wildboys reagierte schnell und stellte geschickt um. Im Anschluss punkteten die Wildboys durch ein Bigplay, der Extrapunkt fand ebenfalls sein Ziel, und die Blizzards lagen mit 7:0 hinten. Im zweiten Quarter konnten die Blizzards ihre einzigen Punkte des Spiels in Form eines 49 Yard-Fieldgoals von Markus Becker erzielen. Alle weiteren Versuche die Endzone zu erreichen, wurden von der sehr fair agierenden Defense der Wildboys verhindert, oder die Offense stand sich selbst im Weg. Mehrere Ballverluste zerstörten gute Vorarbeiten und die Hilfestellungen der eigenen Defense, die ihren Angriff durch gelungene Aktionen immer wieder ins Spiel bringen konnte, wurden ebenfalls nicht genutzt. Mit nur noch Sekunden auf der Uhr, konnten die Gastgeber noch einmal durch einen Pass Punkte auf die Anzeigetafel bringen, und so gingen die Mannschaften mit 14:03 in die Kabinen. In der zweiten Hälfte dominierten die Verteidigungsreihen beider Mannschaften. Die Blizzards versuchten nun mehr über das Passspiel zu erreichen, doch hatte Rookie-Quarterback Andreas Haak einen schweren Stand. Trotz einiger unglücklicher Aktionen zollte ihm die Mannschaft nach Spielende ihren Respekt, war er doch ohne zu zögern für den ausgeschiedenen J. D. Quiroga eingesprungen. Die Hitze machte der Offenseline dann doch zu schaffen, anders sind manche Aussetzer nicht zu erklären. So schafften es die Blizzards nicht, aus der Redzone der Gastgeber heraus zu punkten und die Vorlagen der eigenen Defense zu nutzen. Die in der zweiten Hälfte durchgehend gut agierende Defense, mit den stark aufspielenden Völker, Türkkan und Okon, ließ nur noch ein Fieldgoal im letzten Quarter zum Endstand von 17:03 zu. Fazit des Spiels gegen den wie erwartet stark aufspielenden Gegner: konzentrierter spielen, Chancen ausnutzen und Fehler vermeiden. Bleibt zu hoffen, dass die Verletzungsbank sich bald wieder leert und die Blizzards einmal in voller Stärke auf dem Feld stehen können. Am kommenden Sonntag gegen die Family aus Frankfurt erhofft man sich mehr Punkte: es liegt also wieder einmal an der Offense, die muss endlich ihren Job machen.
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Autor: dage
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Artikel
vom 30.04.2007, 16:35 Uhr
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